Die meisten Sanierungsprojekte beginnen nicht mit einem Plan, sondern mit einem Befund: feuchte Wände, schlecht schließende Fenster, ein Bad, das seit 30 Jahren nicht angerührt wurde. Wer dann anfängt zu recherchieren, merkt schnell, dass eine Haussanierung viele Formen annehmen kann, von einzelnen Maßnahmen bis zum vollständigen Neustart des Gebäudes. Wir helfen Ihnen, den Umfang realistisch einzuschätzen und setzen anschließend alles fachgerecht um.



Gebäude, die älter als 20 bis 30 Jahre sind, haben in der Regel an mehreren Stellen gleichzeitig Sanierungsbedarf. Das bedeutet nicht zwingend, dass alles auf einmal gemacht werden muss. Es bedeutet, dass ein Gesamtbild gebraucht wird, bevor mit Einzelmaßnahmen begonnen wird.
Typische Anzeichen, die eine Haussanierung auslösen:
Sichtbarer Schimmelbefall oder dauerhaft feuchte Wände und Keller
Fenster und Türen, die nicht mehr dichten oder den Einbruchschutz nicht mehr erfüllen
Heizkosten, die deutlich über dem Durchschnitt vergleichbarer Gebäude liegen
Bausubstanz, die durch Frost, Wasser oder Alterung gelitten hat
Pflicht zur energetischen Sanierung nach dem Gebäudeenergiegesetz (GEG 2020) beim Kauf einer Bestandsimmobilie vor 2002
Auch wer eine Bestandsimmobilie erworben hat und diese vermieten oder verkaufen möchte, steht häufig vor einer Haussanierung, bevor das Objekt wieder rentabel ist.
Der Begriff Haussanierung umfasst alle Maßnahmen, die darauf abzielen, die Bausubstanz zu erhalten, Schäden zu beseitigen und den Wohnkomfort sowie die Energieeffizienz zu verbessern. Dazu zählen:
Was konkret angegangen werden muss, ergibt sich aus dem Zustand des jeweiligen Gebäudes. Wir nehmen uns bei der Bestandsaufnahme die nötige Zeit.
Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Die Entscheidung hängt davon ab, wie viele Bereiche des Hauses gleichzeitig betroffen sind, welches Budget zur Verfügung steht und ob eine Förderung auf gebündelte Maßnahmen höher ausfällt als auf Einzelprojekte.
Als Faustregel gilt: Wer nur ein abgrenzbares Problem hat, zum Beispiel einen feuchten Keller oder veraltete Fenster, kommt mit einer Teilsanierung gut aus. Wer mehrere Bereiche gleichzeitig angehen muss oder möchte, fährt mit einer koordinierten Gesamtsanierung wirtschaftlicher, weil Gewerke besser aufeinander abgestimmt werden können und der Aufwand für Planung und Bauleitung nur einmal anfällt.
Mehr zur Komplettsanierung aus einer Hand

Wer saniert, kann in vielen Fällen erhebliche Zuschüsse in Anspruch nehmen. Die wichtigsten Förderwege im Überblick:
Wichtig: Förderanträge müssen vor Baubeginn gestellt werden. Wir beraten Sie im Erstgespräch, welche Programme auf Ihr Vorhaben zutreffen.
Als Generalunternehmen koordinieren wir alle Gewerke und steuern den gesamten Bauablauf. Ein Ansprechpartner begleitet Sie vom ersten Vor-Ort-Termin bis zur Übergabe.
Der Ablauf im Überblick:
Bestandsaufnahme vor Ort gemeinsam mit Ihnen
Planung der Maßnahmen durch unsere Bauleitung
Kalkulation und Fördermittelberatung mit transparenter Kostenaufstellung
Terminplanung mit verbindlichen Abläufen für alle beteiligten Gewerke
Fachgerechte Bauausführung
Abnahme und Übergabe nach sorgfältiger Baustellenendreinigung
Sprechen Sie uns an. Wir schauen uns Ihr Objekt an und erarbeiten mit Ihnen einen realistischen Sanierungsplan.
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Eine Komplettsanierung umfasst die gleichzeitige Erneuerung aller wesentlichen Bereiche einer Bestandsimmobilie: Bausubstanz, Fassade, Fenster, Innenräume und technische Anlagen. Sie unterscheidet sich von Teilsanierungen dadurch, dass alle Maßnahmen aufeinander abgestimmt und in einem Zug durchgeführt werden.
Die Kosten sind von vielen Faktoren abhängig: Größe und Zustand des Gebäudes, Materialwahl, Umfang der Gewerke und individuelle Gegebenheiten vor Ort. Eine pauschale Aussage ist daher nicht möglich. Nach einer Bestandsaufnahme erstellen wir eine transparente Kalkulation.
Grundsätzlich gilt: zuerst die Hülle (Dach, Fassade, Fenster), dann die Haustechnik, zuletzt der Innenausbau. So werden Folgeschäden vermieden und bereits eingebaute Gewerke nicht durch nachfolgende Arbeiten beschädigt. Unsere Bauleitung erstellt für jedes Projekt einen sinnvollen Bauablaufplan.
Die wichtigsten Förderprogramme sind die KfW-Bundesförderung effiziente Gebäude, die BAFA-Einzelmaßnahmen und der individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP). Welche davon auf Ihr Vorhaben zutreffen, klären wir im Erstgespräch.
Ja. Als Generalunternehmen koordinieren wir das gesamte Leistungsspektrum der Haussanierung. Sie haben einen einzigen Ansprechpartner und müssen keine Abstimmung zwischen verschiedenen Handwerkern übernehmen.
Käufer von Bestandsgebäuden, die vor dem 1. Februar 2002 errichtet wurden, sind seit Inkrafttreten des Gebäudeenergiegesetzes (GEG 2020) zur energetischen Sanierung bestimmter Bauteile verpflichtet. Wir beraten Sie, welche Maßnahmen konkret notwendig sind.
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