Manche Gebäude haben eine erhaltenswerte Substanz, aber alles dahinter ist am Ende: veraltete Leitungen, keine Dämmung, Grundrisse, die nicht mehr zur heutigen Wohnweise passen, und eine Haustechnik, die seit Jahrzehnten nicht angerührt wurde. In solchen Fällen reicht eine gewöhnliche Sanierung nicht mehr aus. Eine Kernsanierung baut das Haus bis auf seine tragenden Strukturen zurück und baut es technisch, energetisch und gestalterisch vollständig neu auf. Das ist kein Projekt, das man nebenbei steuert. Deshalb ist die Wahl des richtigen Generalunternehmers die wichtigste Entscheidung vor dem ersten Spatenstich.



Bei einer Haussanierung oder Komplettsanierung bleibt die innere Struktur des Gebäudes weitgehend erhalten. Gewerke wie Fassade, Fenster oder Bad werden erneuert, ohne dass das Gebäude grundlegend zurückgebaut wird.
Eine Kernsanierung geht deutlich weiter. Dabei wird das Gebäudeinnere bis auf die tragenden Bauteile entkernt: Wände, Böden, Deckenverkleidungen, sämtliche Leitungen für Elektrik, Wasser und Heizung werden vollständig entfernt und neu installiert. Was übrig bleibt, ist das statisch notwendige Gerüst des Hauses. Was danach entsteht, entspricht in Wohnkomfort und Energiestandard einem nahezu neuwertigen Gebäude.
Eine Kernsanierung ist dann die richtige Entscheidung, wenn mehrere der folgenden Punkte auf das Gebäude zutreffen:
In all diesen Fällen ist der koordinierte Gesamtansatz wirtschaftlich sinnvoller als das sukzessive Abarbeiten einzelner Gewerke.

Eine Kernsanierung gliedert sich in klar aufeinander aufbauende Phasen. Die Reihenfolge ist dabei nicht beliebig, sie folgt einer Logik, die spätere Doppelarbeit und Folgeschäden vermeidet.
Unsere Bauleitung koordiniert alle Gewerke und sorgt dafür, dass die Abfolge stimmt. Das verhindert die klassischen Probleme einer schlecht koordinierten Kernsanierung: Leitungen, die verlegt sind, bevor die Dämmung sitzt. Böden, die eingebaut werden, bevor die Heizung fertig ist.
Diese Frage stellt sich bei jedem größeren Sanierungsprojekt. Als grobe Orientierung gilt: Wenn die Kosten einer Kernsanierung 75 Prozent oder mehr der Kosten eines vergleichbaren Neubaus erreichen, sollte ein Neubau ernsthaft in Betracht gezogen werden. In vielen Fällen aber sprechen gute Gründe für die Kernsanierung: der erhaltungswürdige Charakter des Altbaus, die Lage des Grundstücks, steuerliche Aspekte bei Vermietung oder schlicht der günstigere Finanzierungsweg über ein bestehendes Immobiliendarlehen.
Wir helfen Ihnen, diese Abwägung auf Basis realistischer Zahlen zu treffen.
Auch für eine Kernsanierung gibt es staatliche Förderung, sofern die Maßnahmen die energetischen Anforderungen erfüllen:
Als Generalunternehmen mit Standort in Leverkusen übernehmen wir die vollständige Koordination Ihrer Kernsanierung. Sie haben vom ersten Gespräch bis zur Schlüsselübergabe einen festen Ansprechpartner, der alle Gewerke steuert und vor Ort präsent ist.
Das gibt Ihnen als Auftraggeber Planungssicherheit in einem Projekt, das bei falscher Steuerung schnell aus dem Ruder laufen kann. Auf die vereinbarten Termine und die kalkulierten Kosten halten wir uns verbindlich.
Nehmen Sie Kontakt auf. Wir besichtigen Ihr Objekt, ermitteln den Sanierungsbedarf und erarbeiten mit Ihnen einen realistischen Plan für Ihre Kernsanierung.
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Bei einer Kernsanierung wird ein Gebäude bis auf seine tragenden Strukturen zurückgebaut und anschließend technisch, energetisch und gestalterisch vollständig erneuert. Sie geht deutlich über eine normale Sanierung oder Komplettsanierung hinaus, bei der die innere Gebäudestruktur weitgehend erhalten bleibt.
Die Kosten sind stark vom Zustand und der Größe des Gebäudes, der Materialauswahl und dem Gesamtumfang der Maßnahmen abhängig. Je nach Ausgangssituation und gewünschtem Ausstattungsstandard können die Kosten erheblich variieren. Belastbare Zahlen sind erst nach einer detaillierten Bestandsaufnahme möglich.
Das hängt vom Umfang des Projekts, der Gebäudegröße und den Gegebenheiten vor Ort ab. Wir legen eine verbindliche Terminplanung fest, bevor die Arbeiten beginnen.
In den meisten Fällen nicht. Da alle Leitungen, Böden und Wände zurückgebaut werden, ist das Haus während der Bauphase nicht bewohnbar. Wir berücksichtigen das in der Terminabstimmung.
Ja, sofern die Maßnahmen die energetischen Anforderungen erfüllen. Möglich sind KfW-Kredite und Tilgungszuschüsse sowie BAFA-Einzelmaßnahmen. Mit einem individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) lässt sich der Fördersatz erhöhen.
Bei einer Komplettsanierung werden alle wesentlichen Gewerke eines Hauses erneuert, die innere Gebäudestruktur bleibt aber weitgehend erhalten. Bei einer Kernsanierung wird das Innere des Gebäudes vollständig zurückgebaut und neu aufgebaut. Der Aufwand und der Eingriff in die Bausubstanz sind entsprechend größer.
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